Aug
4
2010
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In der Regel fotografiere ich um, im Rahmen von Werbeprojekten, zur Erstellung von Titelbildern oder Buchumschlägen, zu möglichst optimalen Vorlagen, als Ausgangsmaterial für meine Illustrationen zu kommen. Aber es macht mir auch großen Spaß, an reinen Fotoaufträgen zu arbeiten.
Meine Kunden lassen sich von mir aus den verschiedensten Anlässen porträtieren: für klassische Bewerbungsbilder, fürs Social Web, Sedcards, besondere Anlässe, oder, einfach so zur Erinnerung.
Kleinkinder vor der Kamera
In letzter Zeit, hatte ich wieder ungewöhnlich oft Kleinkinder im Studio. Mit kleinen Kindern als Fotomodell, konnte ich gute Erfahrungen machen. Innerhalb eines begrenzten Zeitfensters, zwischen ausgeschlafen, satt – bis müde und hungrig, sind sie völlig unbefangen und strahlen eine natürliche, fröhliche Schönheit aus.
Aber auch beim Baby liegt die Herausforderung wie immer darin, die Schokoladenseiten des Modells – seinen Charakter – zu entdecken, und herauszuarbeiten. Continue reading
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Jan
20
2010
Bild 1 von 3
Stockillustration, Generation Facebook
Experimente mit Artrage3 Studio Pro
Artrage ist ein sehr preiswertes, aber absolut professionelles Malprogramm. Aktuell ist die neue Version 3. Man kann den Download für Windows und Mac online kaufen. Die Oberfläche ist sehr intuitiv benutzbar und läd ein, spontan damit zu skribbeln. Man kommt ziemlich weit damit, ohne das Handbuch lesen zu müssen.
Ich habe angefangen mit Artrage3 zu experimentieren. Diese Stockillustrationen sind meine ersten Ergebnisse.
Da es sehr einfach ist – auch temporär – x-beliebige Bilder als Leinwandtextur zu benutzen, eröffnen sich viele kreative Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel mit einer uralten, aber sehr einfachen Technik arbeiten: der Frottage. Was mir sonst noch so auffällt, beschreibe ich ab jetzt auf meinem neuen Blog Randbemerkungen.
Generation Facebook
Junge Leute wachsen mit und in sozialen Netzwerken auf. Man kann beobachten wie sie sich online verhalten, kann ihre Dialoge verfolgen, ihre Bilder kommentieren. Manche – nicht nur die jüngsten – gehen mit diesem Vorgang “posten” sehr unerschrocken um. Das ist sympatisch, sehr lebendig, authentisch, direkt und ungekünstelt. Facebook ist ein großes virtuelles Dorf. Es vermittelt durchaus ein Gefühl von Gemeinschaft. Man trifft sich virtuell, in Gruppen und auf Fanpages.
Aber: ist es nicht auch ein Experiment, dessen Ausgang offen ist?
Was wird in 30 Jahren aus all diesen Daten geworden sein? Werden die salopp dahin geschriebenen Späße über den lästigen Arbeitskollegen, oder den Rausch vom Vorabend, indiziert erhalten bleiben? Werden die feuchtfröhlichen Partyfotos vom Handy, wider Erwarten, bis in die nächste Generation Bestand haben? Ist das undenkbar, oder rechnet man besser damit? Wie glücklich wird man einmal darüber sein, das einen einst die Gesichtserkennung erfasst hat? “Du wurdest markiert!” vor 30 Jahren. Wer garantiert dafür, das Facebook ein geschlossenes Netzwerk, und unter “Freunden” bleibt?
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