Aug 9 2010

Künstler, Bilder und Budgets

Aufmacherbild zu einem Podcast

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Eyecatcher auf Bestellung

“Wunder des Alltags” ist der Titel des Podcast-Artikels, zu dem ich dieses Aufmacherbild erdacht und als Illustration ausgeführt habe. Das betreffende Podcast, ist die Aufzeichnung eines Interviews mit einem Autor, der eine Reihe von Büchern zum Themenkreis “Positives Denken” veröffentlicht hat.

Titelseiten in der Tradition des Journalismus

Satirische Zeichnung, bösartige Pneumokokken Es gab in den Jahrzehnten vor dem Web-2.0-Zeitalter, so etwas wie eine Titelseiten-Kultur. Magazine und Fachzeitschriften verfügten über einen Etat, der den Zweck hatte, die Titelbildgestaltung für die laufenden Publikationen zu finanzieren. Offenbar gibt es das – wenn überhaupt – nur noch für die ganz großen, oder die besonders anspruchsvollen Illustrierten, wie dem Cicero zum Beispiel. Continue reading


Jan 20 2010

Experimente

Bild 1 von 3

Stockillustration, Generation Facebook

Experimente mit Artrage3 Studio Pro
Artrage ist ein sehr preiswertes, aber absolut professionelles Malprogramm. Aktuell ist die neue Version 3. Man kann den Download für Windows und Mac online kaufen. Die Oberfläche ist sehr intuitiv benutzbar und läd ein, spontan damit zu skribbeln. Man kommt ziemlich weit damit, ohne das Handbuch lesen zu müssen.

Ich habe angefangen mit Artrage3 zu experimentieren. Diese Stockillustrationen sind meine ersten Ergebnisse.
Da es sehr einfach ist – auch temporär – x-beliebige Bilder als Leinwandtextur zu benutzen, eröffnen sich viele kreative Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel mit einer uralten, aber sehr einfachen Technik arbeiten: der Frottage. Was mir sonst noch so auffällt, beschreibe ich ab jetzt auf meinem neuen Blog Randbemerkungen.

Generation Facebook
Junge Leute wachsen mit und in sozialen Netzwerken auf. Man kann beobachten wie sie sich online verhalten, kann ihre Dialoge verfolgen, ihre Bilder kommentieren. Manche – nicht nur die jüngsten – gehen mit diesem Vorgang “posten” sehr unerschrocken um. Das ist sympatisch, sehr lebendig, authentisch, direkt und ungekünstelt. Facebook ist ein großes virtuelles Dorf. Es vermittelt durchaus ein Gefühl von Gemeinschaft. Man trifft sich virtuell, in Gruppen und auf Fanpages.

Aber: ist es nicht auch ein Experiment, dessen Ausgang offen ist?

Was wird in 30 Jahren aus all diesen Daten geworden sein? Werden die salopp dahin geschriebenen Späße über den lästigen Arbeitskollegen, oder den Rausch vom Vorabend, indiziert erhalten bleiben? Werden die feuchtfröhlichen Partyfotos vom Handy, wider Erwarten, bis in die nächste Generation Bestand haben? Ist das undenkbar, oder rechnet man besser damit? Wie glücklich wird man einmal darüber sein, das einen einst die Gesichtserkennung erfasst hat? “Du wurdest markiert!” vor 30 Jahren. Wer garantiert dafür, das Facebook ein geschlossenes Netzwerk, und unter “Freunden” bleibt?

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